Es gibt kein Anti-Aging.
Haut braucht keine Reparatur. Sie braucht Stabilität. Hier steht, was das heißt, mit Quellen, die du selbst nachlesen kannst.
Haut verändert sich. Und das gehört dazu.
Haut verändert sich mit den Jahren. Das ist kein Defekt. Es ist ein Prozess, der in jeder Haut abläuft und früher beginnt, als man denkt.
Die Forschung beschreibt, dass sich Aufbau und Funktion der Haut mit den Jahren verändern (Farage et al., 2007). Trockenheit, nachlassende Spannkraft und eine empfindlichere Haut gehören zu den am häufigsten beschriebenen Folgen.
- langfristig planen möchtest, statt noch eine Reparatur zu kaufen
- verstehen möchtest, wie sich Haut im Lauf der Jahre verändert
- Altern nicht bekämpfen, sondern begleiten möchtest
- auf Zehn-Schritte-Routinen und Anti-Age-Druck verzichten willst
- wissen möchtest, was Studien sagen und was nicht
Rund ein Prozent pro Jahr.
Die Haut verliert im Erwachsenenalter langsam Kollagen, das Gerüst, das ihr Festigkeit gibt. Schätzungen gehen von etwa 1 % pro Jahr aus (Shuster et al., 1975). Nach 20 Jahren ist das rund ein Fünftel.
Durchschnittswert aus einer älteren Untersuchung. Bei jedem Menschen verläuft es anders.
Das ist kein Grund zur Panik. Es ist ein Grund für einen Plan, der früh anfängt: klein, täglich, fast langweilig. Genau deshalb trägt er.
Aus einem Prozess wurde ein Geschäft.
Erst wird Altern zum Makel erklärt. Dann wird die Reparatur verkauft. Und wenn sie nicht hält, die nächste.
„Anti“ heißt „gegen“. Gegen etwas, das in jedem Körper passiert, jeden Tag. Dabei sagt das Gesetz selbst, was Kosmetik darf: pflegen, schützen, das Aussehen verändern. Die Zeit anhalten gehört nicht dazu.
Haut braucht vor allem Stabilität.
Eine Barriere, die schützt. Feuchtigkeit, die bleibt. Eine Sonne, die draußen bleibt. Das ist unspektakulär. Und genau deshalb belegt:
Sonnenschutz, täglich
In einer Studie mit 903 Menschen zeigte die Gruppe mit täglichem Sonnenschutz nach viereinhalb Jahren keine messbare Zunahme der Hautalterung. Kein Wundermittel. Eine Gewohnheit.
Sonne insgesamt
Eine Studie mit 298 Frauen (30 bis 78 Jahre) schätzt, dass bei hellhäutigen Frauen rund 80 % der sichtbaren Zeichen der Gesichtshautalterung auf Sonnenlicht zurückgehen.
Rauchen
79 eineiige Zwillingspaare, im Schnitt 48 Jahre alt: Bei den Rauchenden fielen mehr Tränensäcke, schwerere Oberlider und tiefere Falten zwischen Nase und Mund auf. Fast dieselben Gene, ein Unterschied.
Schlaf
Bei 60 Frauen zwischen 30 und 49 zeigten schlechte Schläferinnen mehr Zeichen der inneren Hautalterung und erholten sich langsamer von einem Hautreiz.
Und wenn Creme, dann eine, bei der du die Zutatenliste lesen kannst.
Was sich mit den Wechseljahren ändert.
Wenn der Östrogenspiegel sinkt, verliert die Haut Kollagen, sie wird weniger elastisch, und trockene Haut wird wahrscheinlicher (Calleja-Agius & Brincat, 2012). Das ist normal, und darüber darf man reden.
Genau hier passt das Wort, das wir statt „Anti-Aging“ benutzen: Prävention. Nicht warten, bis etwas zu reparieren ist, sondern jeden Tag schützen, was da ist.
Morgens drei Schritte. Abends zwei.
Morgens ein Serum, eine Creme und zuletzt Sonnenschutz. Abends Serum und Creme. Kein Kampf gegen die Zeit, keine zehn Schritte. Ein Plan, der nicht von Motivation abhängt, weil er so kurz ist.
Zwei Seren. Du brauchst nur eins.
Das Peptid-Serum, wenn du Peptide willst. Das Exosomen-Serum, wenn deine Haut auf Duft reagiert.

Das Peptid-Serum
Peptid, Hyaluron in zwei Formen und Pflanzenöle in einer cremigen Pflege. Für reife Haut, morgens und abends.

Das Exosomen-Serum
Niacinamid, Exosomen mit Apfelextrakt, Centella und Hyaluron in einem leichten Serum ohne Duftstoffe. Für reife Haut, morgens und abends.
Jetzt weißt du, was belegt ist.
Und was nicht. In unserer E-Mail-Serie geht es weiter: wie Haut altert, was Peptide, Niacinamid und Sonnenschutz können und was nicht. Dazu erfährst du als Erste, wenn eine neue Charge kommt.
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Zum Nachlesen.
- Farage MA, Miller KW, Elsner P, Maibach HI. Structural characteristics of aging skin: a review. Cutan Ocul Toxicol 2007;26:343–357.
- Shuster S, Black MM, McVitie E. The influence of age and sex on skin thickness, skin collagen and density. Br J Dermatol 1975;93:639–643.
- Hughes MCB, Williams GM, Baker P, Green AC. Sunscreen and prevention of skin aging: a randomized trial. Ann Intern Med 2013 (PubMed 23732711).
- Flament F, Bazin R, Laquieze S, Rubert V, Simonpietri E, Piot B. Effect of the sun on visible clinical signs of aging in Caucasian skin. Clin Cosmet Investig Dermatol 2013.
- Okada HC, Alleyne B, Varghai K, Kinder K, Guyuron B. Facial changes caused by smoking: a comparison between smoking and nonsmoking identical twins. Plast Reconstr Surg 2013.
- Oyetakin-White P, Suggs A, Koo B, et al. Does poor sleep quality affect skin ageing? Clin Exp Dermatol 2015;40:17–22.
- Calleja-Agius J, Brincat M. The effect of menopause on the skin and other connective tissues. Gynecol Endocrinol 2012;28:273–277 (PubMed 21970508).
- Lambers H, Piessens S, Bloem A, Pronk H, Finkel P. Natural skin surface pH is on average below 5, which is beneficial for its resident flora. Int J Cosmet Sci 2006;28:359–370 (PubMed 18489300).
- Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel, Art. 2 und Art. 19.
Hinweis: Die Studien beschreiben Haut und Gewohnheiten allgemein. Es sind keine Studien zu unseren Produkten; eine eigene Wirksamkeitsstudie zu unseren Produkten haben wir nicht.
Was du noch wissen willst.
Woher weiß ich, dass es bei MIR wirkt?
Das weißt du vorher nicht, und das kann dir niemand seriös versprechen: Haut ist individuell. Deshalb gibt es bei deiner ersten Bestellung eine 30-Tage-Testgarantie. Wenn es nicht passt, schick es zurück: Du bekommst den Kaufpreis erstattet, die Kosten der Rücksendung trägst du (Bedingungen). Was belegt ist und was nicht, zeigen wir dir offen, jeweils mit Quelle.
Für welche Haut sind eure Produkte?
Für reife Haut: Haut, die trockener geworden ist, an Spannkraft verliert oder empfindlicher reagiert. Ein festes Alter gibt es nicht. Reagiert deine Haut auf Duft, nimm das Exosomen-Serum, es hat keine Duftstoffe. Alle anderen Produkte enthalten einen Duft; die Duftstoffe stehen auf jeder Produktseite einzeln.
Womit fange ich an?
Mit Sonnenschutz. Dazu gibt es eine randomisierte Studie über viereinhalb Jahre (Hughes et al., 2013). Dann ein Serum, das zu deiner Haut passt, und eine Creme. Mehr braucht es nicht.
Brauche ich alle Produkte?
Nein. Ein Serum und Sonnenschutz sind ein guter Anfang. Creme und Augencreme kommen dazu, wenn deine Haut mehr Feuchtigkeit möchte. Weniger Produkte, die du jeden Tag benutzt, sind besser als zehn im Schrank.
Gibt es Studien zu euren Produkten?
Nein, eine eigene Wirksamkeitsstudie zu unseren Produkten haben wir nicht. Deshalb zeigen wir, was für Haut und Gewohnheiten allgemein belegt ist, jeweils mit Quelle, und sagen dazu, wo die Grenzen liegen.
Sind eure Produkte Arzneimittel?
Nein. Es sind kosmetische Produkte. Bei Hautproblemen oder Beschwerden frag eine Hautärztin oder einen Hautarzt.
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